S IMMO Einblicke

30 Jahre S IMMO – 30 Jahre Vorstand

Elisabeth Wagerer
geschrieben von Elisabeth Wagerer

Der 19.10.1987 war der „Schwarze Montag“ mit 22 % Dow-Minus. Der S IMMO-Vorläufer „s Immobilien-Fonds Nr.1“ ging an eben diesem Tag an die Börse. Heute wird die S IMMO AG 30 Jahre alt. Das wirklich besondere daran: Auch Ernst Vejdovszky feiert als Vorstand der S IMMO AG sein 30-jähriges Jubiläum. Im Interview haben wir mit ihm zurückgeblickt, über wichtige Weichenstellungen, den heutigen Erfolg und seinen ganz persönlichen Tipp an die junge Generation gesprochen.

30 Jahre S IMMO AG – 30 Jahre Vorstand: Was war für Sie der denkwürdigste Moment in all den Jahren?

Es gibt rückblickend für mich nicht den einen, sondern viele entscheidende Momente. Ein Vorstand oder allgemein gesprochen ein Kaufmann, wird an den erzielten Ergebnissen gemessen. Wir schreiben derzeit absolute Rekordgewinne und haben in all den 30 Jahren – abgesehen vom Krisenjahr 2009 – immer Gewinne erzielt. Das ist mehr als erfreulich.

Wie haben Sie die S IMMO bzw. Ihre Vorläufer damals gesehen, wie sehen Sie die S IMMO heute?

Wir haben damals mit einer Kapitalemission von 100 Mio. Schilling, das entspricht heute in etwa 7,3 Mio. Euro, gestartet. Heute haben wir eine Börsenkapitalisierung von 1 Mrd. Euro. Wir haben uns beachtlich entwickelt, sind gewachsen und können heute mit Stolz auf die letzten 30 Jahre zurückschauen. Derzeit ist das Thema Nachhaltigkeit wieder in aller Munde. Ich würde sagen, wenn eine Gesellschaft seit 30 Jahren besteht und mit ihr der Vorstand, dann ist das doch sehr nachhaltig. (lacht)

Welche Faktoren waren aus Ihrer Sicht für den heutigen Erfolg der S IMMO besonders ausschlaggebend?

Das Beachten der Langfristigkeit des Immobiliengeschäfts und die konsequente Verfolgung von strategischen Überlegungen. Viele Dinge, die sich heute positiv auswirken, haben wir beispielsweise bereits vor zehn Jahren entschieden.

Gibt es eine Entscheidung, die Sie rückblickend gerne anders getroffen hätten?

Einige. Aber kaufmännische Entscheidungen bergen immer sowohl Chancen als auch Risiken. Wichtig sind Mut und natürlich sorgfältiges Prüfen im Vorfeld. Am Ende zählt dann vor allem eines: Deutlich mehr richtige als falsche Entscheidungen zu treffen.

Haben Sie einen ganz persönlichen Tipp für die junge Generation, die erst am Anfang ihrer Karriere steht?

Das allerwichtigste ist Zielstrebigkeit. Wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, erkennt man auch die Chancen, die sich erfahrungsgemäß immer wieder ergeben.

 

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