Immobilienmarkt

Warum die S IMMO auf Sekundärstädte setzt

Elisabeth Wagerer
geschrieben von Elisabeth Wagerer

2006/2007 hat die S IMMO erste Immobilien in Berlin erworben, am Höhepunkt waren es knapp 200 Häuser. In der letzten Zeit hat sich der Fokus zunehmend auf aufstrebende deutsche Großstädte wie Leipzig, Kiel, Rostock oder Erfurt verschoben. Gründe dafür gibt es viele, die fünf wichtigsten verraten wir in diesem Beitrag.

In Berlin ist der Bär los

Als die S IMMO 2006/2007 ihre ersten Investitionen in Deutschland und vorrangig in Berlin tätigte, wurde sie dafür oft belächelt und als langweilig bezeichnet. Galt es damals doch als opportun auf z.B. die Ukraine zu setzen. Der Mut zur Langeweile hat sich bezahlt gemacht und das Berliner Portfolio seit damals massiv an Wert gewonnen. Aber mittlerweile ist Berlin ein teures Pflaster. Viele Investoren kämpfen um wenige verbleibende Objekte. Das wirkt sich konsequenterweise auch auf die Preise aus, Schnäppchen sind nur noch mit viel Marktexpertise und Glück zu bekommen. Also höchste Zeit, sich nach Alternativen umzusehen.

Zuzug zählt

Wenn man die demografischen Fakten verschiedener deutscher Städte betrachtet, dann zeichnen sich einige davon mit einem ausgesprochen hohen Zuzug und einer somit ständig wachsenden Bevölkerung aus. In Leipzig ist die Einwohnerzahl seit 2012 jährlich um etwa 10.000 Menschen gewachsen (Quelle: Statistik Leipzig). Es liegt nahe, dass dieser Zuzug einen gesteigerten Bedarf an Wohn-, Lebens- und Arbeitsraum nach sich zieht. Vor allem Universitätsstädte und große Städte in Ostdeutschland verzeichnen ebenfalls eine sehr positive demografische Entwicklung. Das eröffnet Potenziale für die Immobilienwirtschaft.

Imagebild Radfahrer in Stadt

Die Wirtschaft boomt

Nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Wirtschaft wächst in vielen großen deutschen Städten. Bei der Selektion neuer Märkte prüft die S IMMO penibel die mikro- und makroökologischen Daten und achtet auf das Potenzial für zukünftiges (Wirtschafts-)Wachstum. Geht es der Wirtschaft gut, hat das positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, die Kaufkraft und natürlich auch die Immobilienpreise in einer Stadt.

Es zahlt sich aus

Das Mietniveau in Berlin ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen, was nicht zuletzt auch politische Forderungen – Stichwort Mietpreisbremse – nach sich gezogen hat. In vielen der umliegenden Städte ist der Preis pro Quadratmeter aber nach wie vor deutlich niedriger. In Leipzig liegen die Durchschnittsmieten aktuell zwischen EUR 5 und EUR 6 – bei vielen Objekten, die die S IMMO zuletzt erworben hat, sogar deutlich darunter. Trotzdem erzielen diese Immobilien auf Grund der noch günstigen Ankaufspreise selbst auf diesem Mietniveau eine ordentliche Rendite.

Wir schaffen Werte

Als Immobilien-Investor bewirtschaftet die S IMMO ihre Immobilien nachhaltig und mit hohem Qualitätsanspruch. Objekte werden oft zu einem niedrigeren Ankaufspreis erworben und dann mittels sorgfältiger Revitalisierungs- und Ausbaumaßnahmen aufgewertet. Gemeinsam mit einem sehr niedrigen Mietniveau birgt dieser Umstand ein großes Potenzial auf nachhaltige Wertsteigerung.

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