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Urbane Lebenswelten – wie Quartiere das Stadtbild prägen

Dragana Trkulja
geschrieben von Dragana Trkulja

Multiwork & Life Konzept

Moderne Bürokonzepte und veränderte Arbeitsformen beeinflussen die jeweiligen Lebensumstände und fordern eine gewisse Flexibilität. Die Digitalisierung ermöglicht es jederzeit und überall erreichbar zu sein. Dieser Fortschritt löst das Büro als starren Arbeitsplatz ab. Gleichzeitig verschmelzen Arbeit und Freizeit immer mehr. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, nimmt der Trend der „urbanen Quartiersentwicklung“ seit geraumer Zeit zu.

Was macht ein Quartier lebenswert?

Ziel der urbanen Quartiere ist es, einen ausgewogenen Nutzungsmix mit exzellenter Anbindung an einem Standort zu vereinen. Wohnen, Arbeit und Nahversorger stellen wesentliche Faktoren dar. Um jedoch einen Arbeitsplatz tatsächlich zum Leben zu erwecken, müssen ebenso Cafés, Restaurants sowie sportliche und kulturelle Angebote geschaffen werden. Außerdem werden weitläufige Grünflächen, die zum Verweilen einladen, immer wertvoller. Neben dem möglichst direkten Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel sollten genauso andere Transportmöglichkeiten berücksichtigt werden. Zukünftig wird dies vor allem in Form von nachhaltigen Mobilitätsangeboten wie Rad – oder Carsharing stattfinden. Den Menschen im Quartier sollen damit Rückzugsmöglichkeiten geboten werden, ohne die Dynamik einer Metropole zu verlieren.

Das Quartier Belvedere

Auch die S IMMO AG ist im Rahmen ihrer Beteiligung am QBC (Quartier Belvedere Central) im neuen Wiener Stadtquartier Quartier Belvedere in Wien an der Entwicklung eines dynamischen Stadtteils beteiligt.

QBC Wien

Das Quartier Belvedere am Wiener Hauptbahnhof ist über die letzten Jahre auf mehreren Bauflächen und unter Mithilfe verschiedener Bauträger und Investoren entstanden. Große Konzerne haben ihr Headquarter hier eröffnet. Nach der Erste Group, die 2016 als Ankermieter eingezogen ist, hat es unter anderem auch die BAWAG Group und die BDO dorthin gezogen. Das Quartier Belvedere punktet ganz klar durch einen dynamischen Nutzungsmix aus Büro, Wohnen und Gewerbe sowie durch seine ausgezeichnete Lage – egal ob man zum Flughafen muss, einen Ausflug in die Nachbarstädte plant oder lediglich eine Melange im Zentrum Wiens genießen möchte: Das Quartier Belvedere bietet für viele Situationen und Gelegenheiten den passenden Ausgangspunkt. Mittlerweile findet man zahlreiche Restaurants, Bistros und Cafés sowie Bäckereien und Supermärkte auch in der unmittelbaren Umgebung.

Eine Herausforderung, die die urbane Quartiersentwicklung mit sich bringt, ist allerdings, soziale und kulturelle Einrichtungen zu integrieren, um den Nutzungsmix auf eine noch breitere Basis zu stellen. Zum einen müssen diese Einrichtungen bereits in der frühesten Phase der Projektplanung mit eingebunden werden, zum anderen ist oftmals die vorhandene Fläche nicht ausreichend oder die Finanzierbarkeit gestaltet sich schwierig. Die Nachfrage ist jedoch hoch und steigt stetig. Im QBC wird mit der Einbindung eines privaten Kindergartens derzeit ein erster Schritt gesetzt.

Eine Stadt in der Stadt

Quartiere fokussieren sich auf eine gemischte Nutzung, die durch ergänzende Leistungen den Alltag der Menschen entlasten sowie mit verschiedenen Annehmlichkeiten bereichern soll. Entscheidend dafür ist eine zentrale Lage mit exzellenter Anbindung. Quartiere sorgen für mehr Flexibilität und schaffen gleichzeitig einen Raum, in dem man gerne arbeitet, lebt und verweilt.

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