Immobilienmarkt

Mut als Schlüssel zum Erfolg

Sandra Hengstermann
geschrieben von Sandra Hengstermann

Die Nikolaistraße 39-45 in Leipzig ist der Beweis dafür, dass gut Ding manchmal Weile braucht. Trotz toller Lage in der Leipziger Innenstadt fristete sie jahrelang ein Schattendasein im deutschen Portfolio. Bis es mit einer klugen Revitalisierung und Neupositionierung gelang, dem Haus ein neues, junges und hochwertiges Gesicht zu verpassen.

Mit Mut zum Erfolg

Bereits im Mittelalter galt die Nikolaistraße als bedeutende Schnittstelle im Leipziger Stadtzentrum. Vor 100 Jahren verband sie den Bahnhof mit der Innenstadt und 1998 wurde sie zur Fußgängerzone. Trotz der zentralen Lage und attraktiven Bausubstanz aus gründerzeitlichen Wohn- und Geschäftsgebäuden blieb der erhoffte Aufschwung der Nikolaistraße nach der Wende aus. Die Geschäftsstraße hatte vielmehr mit hohem Leerstand zu kämpfen. Mut war gefragt, den richtigen Zeitpunkt für erfolgreiche Neuvermietung abzuwarten und das Potenzial der Immobilie nicht durch verfrühtes Handeln zu zerstören.

Chancen ergreifen

Wie auch in Berlin kam der Aufschwung in Leipzig. Nur eben später. Der Zeitpunkt, das Potenzial der Immobilie zu nutzen, war gekommen. Angefangen mit der Sanierung der leerstehenden Mietflächen über die Neukonzipierung des Eingangsbereichs bis hin zur Modernisierung des Stiegenhauses – die Aufwertung des Hauses erfolgte in drei Bauphasen. Bereits in der ersten Phase konnten die Erdgeschossflächen an hochwertigen Einzelhandel neu vermietet und die Immobilie vollkommen neu positioniert werden. Zuvor noch ein angestaubtes Image, verliehen die internationalen Labels Aesop und VIU der Nikolaistraße ein frisches und gleichzeitig hochwertigeres Gesicht.

VIU-Store-Leipzig-c-Sandra-Kennel

Diese positive Entwicklung war auch ausschlaggebend dafür, dass sich Check24 als junges, dynamisches Unternehmen zur großflächigen Anmietung von Büroflächen in der Nikolaistraße entschieden hat, die im Rahmen der zweiten Phase saniert und ausgebaut wurden. Um die Präsenz des Objekts zu stärken und das optische Erscheinungsbild weiter aufzuwerten, wurde in der letzten Bauphase auch das Stiegenhaus farblich umgestaltet und die zum Haus gehörende Passage modernisiert.

Der Mut, abzuwarten, hat sich bezahlt gemacht. Aus einem ehemaligen Problemkind wurde ein Musterschüler. Die Mieter fühlen sich wohl und tragen zusätzlich zur Aufwertung der direkten Umgebung in der Leipziger Innenstadt bei.

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