Gastbeiträge

Die Demokratisierung der Geldanlage

Andreas Kern
geschrieben von Andreas Kern

Jeder Mensch sollte Aktionär sein und dabei Zugang zu den besten Möglichkeiten der Geldanlage haben. Niemand sollte von intransparenten und unverständlichen Finanzprodukten abhängig sein, die unterm Strich nur Kosten und Ärger verursachen. Erfolgreiches Investieren nicht nur für eine kleine Elite. Das ist die Demokratisierung der Geldanlage und die Vision von wikifolio.com.

Die Österreicher machen auch nach zehn Jahren Niedrigzinsumfeld einen großen Bogen um den Kapitalmarkt und Aktien insbesondere. Stattdessen parken sie 260 Milliarden Euro in kaum verzinsten Spareinlagen. Die Unzufriedenheit mit den Zinserträgen ist groß, ein Umdenken im großen Stil bleibt aber aus.

Die Gründe dafür sind sicherlich vielschichtig: Fehlende Zeit, mangelndes Wissen über den Kapitalmarkt auf der einen, der Imageschaden, den sich die Aktie mit der Finanzkrise eingefangen hat, auf der anderen Seite. Aktien? Die sind doch nur was für Spekulanten. Wer so denkt, irrt gewaltig. Zum eigenen Nachteil. Denn die Aktie ist vor allem und zuallererst eines: Eine Beteiligung an einem Unternehmen.

Warum Aktionär werden Sinn macht

Während also die Kaufkraft des Ersparten „dank“ der Inflation seit Jahren sinkt, haben sich die Unternehmen in Österreich und weltweit herausragend entwickelt. Und damit auch der in Aktien investierte Euro. Wie es den größten 20 börsennotierten Unternehmen Österreichs geht, zeigt der ATX an. Er hat sich allein in den letzten drei Jahren um fast 40 Prozent verteuert. Die regelmäßigen Ausschüttungen, die Aktionäre in Form von Dividenden erhalten, kommen hier noch obendrauf.

In Aktien zu investieren macht also Sinn – vor allem für jene, die einen langen Atem haben. Das beweisen über 200 Jahre Aktienmarkt. Und in Zeiten des Internets ist es einfach wie nie.

Der erste Kontakt – via Social Trading

So lassen sich beispielsweise auf wikifolio.com fundierte Börsianer und junge Trading-Talente beim Investieren in vornehmlich Aktien auf die Finger bzw. ins virtuelle Depot (den sogenannten wikifolios) schauen. Jeder Wertpapierkauf oder -verkauf, erzielte Rendite oder Verlust – alles ist rund um die Uhr einsehbar. Dazu können die Trader jeden ihrer Schritte kommentieren. Der Vorteil für Interessierte: Sie können beobachten, lernen und investieren.

Eine 200-jährige Historie kann die Plattform zwar noch nicht vorweisen, aber seit der Gründung vor gut sieben Jahren hat sie eine Reihe an Erfolgsgeschichten hervorgebracht.
Was Sie gemeinsam haben? Sie alle zeigen, dass sich aktives Management bezahlt macht und selbst in Schwächephasen an den Aktienmärkten eine positive Rendite erwirtschaftet werden kann. Trüben sich die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung ein und die Aktienkurse fallen, wie etwa auch 2018, dann hielten sich die Depots der Top-Trader relativ stabil oder legten sogar zu. Die Folge? Nachweisbare Mehrrenditen, die das Bankkonto älter aussehen lassen als es die Aktie für sich genommen ohnehin schon tut.

Grafik über wikifolios mti der besten durschnittlichen Performance

Von einzelnen Talenten zur Demokratisierung der Geldanlage

Ein Investmenttalent ist zum Beispiel Andre Domaschke. Er betreut unter dem Tradernamen Fuchs2014 das wikifolio „Chancen übergreifend“. In dem Depot hält er Aktien von verschiedensten Unternehmen aus allen Branchen weltweit. Seit der Erstellung im Oktober 2014 hat sich der Wert des wikifolios verdreifacht – das bedeutet eine durchschnittliche Mehrrendite von 1,5 Prozentpunkten pro Monat im Vergleich zu einem globalen Aktienkorb. Was Domaschke tut, ist kostenlos einsehbar. Und die Performance im eigenen Depot haben? Auch das geht, über ein börsengehandeltes Finanzprodukt, das auf dem wikifolio basiert.

Domaschkes Handelsidee und Tausende mehr sind für jedermann jederzeit zugänglich. Damit der Investment-Ertrag am Ende nicht vom Sparbuch abhängt. Und alle die Chance haben, ihr Kapitalmarktwissen zu verbessern und von der Aktienmarktentwicklung zu profitieren.

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